Time to say goodbye

07Juli2014

Wow wie schnell dann doch die Zeit vergangen ist. Wahnsinn. Meine letzten Tage und Wochen waren so ereignisreich. Leider komm ich ueberhaupt nicht mehr dazu, etwas darueber zu schreiben. Also werdet ihr von meinen letzten Erlebnissen erst wieder in Deutschland erfahren. Heut ist Montag. Donnerstag ist mein letzter Arbeitstag. Jetzt gehts langsam ans Packen. Und ja... mit Blick auf mein mit vollen Tueten und Klamotten uebersaehtes Zimmer wird mir doch ganz schoen Angst, wie ich das denn unterbringen soll :D Aber das wird schon. Immer positiv denken und vorallem nix vergessen.

Diese Woche gehen wir mit unserer Truppe ein letztes mal Teppanyaki oder Hot Pot essen. Also quasi ein Abschiedsessen. Ja der Abschied rueckt nahe und ich geniesse die letzten Tage in vollen Zuegen. Ich habe hier so tolle Menschen kennengelernt und konnte Teil einer Kultur sein, die so viel anders ist als unsere aber auch so interessant und spannend. Es war eine unglaublich schoene Zeit. Ich verabschiede mich jetzt hier mit diesem Eintrag. Vielen Dank an alle Leser, die meine Erlebnisse mitverfolgt haben. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig Feeling herueberbringen und euch zeigen, was China fuer ein tolles Land ist. Ich bin mir sicher, dass ich nicht das letzte Mal hier war. Das Land hat mich einfach in seinen Bann gezogen.

Public Viewing German Centre Shanghai (GER-FRA) Nanjing Road Shanghai mit Florin Skyline Shanghai  

Jetzt freue ich mich auf Zuhause...auf die beste Familie, die man sich wuenschen kann, auf meinen Freund <3 und auf meine Freunde, auf meinen Kater, die Ruhe, den blauen Himmel, die frische Luft, auf die sanitaeren Anlagen, auf mein weiches Bett, auf die geilste Stadt Deutschlands (Dresden :D). Ich koennte jetzt ewig so weiter machen...

Liebe Gruesse und bis ganz bald.

Sandy

Mount Tai – das Tor zum Himmel

24Juni2014

Meine Arbeitskollegin, Simo, fragte mich, ob ich Lust habe, mit zu einem heiligen Berg zu kommen. Ich hab natürlich zugesagt und am 13.06. war es dann soweit....

Der Mount Tai, einer der fünf heiligen Berge des Daoismus und einer Hoehe von 1545m, befindet sich nördlich der Stadt Tai'an in der Provinz Shandong. Als Teil des UNESCO Weltkulturerbes ist er zwar nicht der höchste Berg, aber der Berühmteste der 5 heiligen Berge. Die Geschichte reicht 2000 Jahre zurück und er ist der meist bestiegendste Berg der Welt.     

Mit dem Nachtzug ging es Freitag abends 20:45 von Suzhou nach Tai'an. Das ist übrigens meine erste Erfahrung mit Nachtzügen und ich muss es sagen, es war okay. Entscheidet man sich, mit Nachtzügen zu reisen, hat die Wahl zwischen soft und hard leeper. Dabei unterscheidet sich nicht der Härtegrad der Matraze. Soft sleeper bedeutet in einer Kabine befinden sich auf jeder Seite jeweils 2 Betten. Die Kabinen sind zum Gang hin mit einer Tür abgegrenzt. Bei der Option hard sleeper hat man links und rechts 3 Betten übereinander und es gibt keine Tür zum Gang hin. Dir kann also jeder auf dein Bett schauen, der in dem Gang langläuft. Weiterer Nachteil ist, man hört und ggf. riecht echt alles. Das ist sicherlich eine Grenzerfahrung, die ich gemacht habe. Ich hatte allerdings Glück, denn ich hatte ein Bett ganz oben. Da hat man zwar am wenigsten Platz, jedoch kann dir nicht jeder beim schlafen zuschauen. Ich hab auch überraschenderweise um die 5h schlafen können.

Samstag früh 5:30 Uhr sind wir angekommen  und vor dem Bahnhof befanden sich bereits die ersten Streetfoodstände. Ich gönnte mit ertmal eine typische Spezialität fuer Tai'an: Shandong Jian Bing, einCrepes gefüllt mit Ei, Lauchzwiebel und einem Stück frittieten Teig. Sehr sehr lecker. An die Suppe konnte ich leider nicht ran. Ich hab sie probiert aber irgendwie ne heisse Suppe zum morgen...ist nix für mich.

Wir warteten noch rund 30 min auf die Freudin von Simo und dann ging es mit dem Taxi zum Fusse des Mount Tai. Folgende Möglichkeiten stehen zum erklimmen des Berges zur Verfügung:

  1.       Mit dem Bus zur Hälfte des Berges und den Rest laufen
  2.       Mit dem Bus zur Hälfte des Berges, die andere Hälfte mit der Seilbahn
  3.       Bis rur Mitte laufen und den Rest mit der Seilbahn
  4.       Alles laufen

Wir entschieden uns für die Variante 4. Das bedeutet: mind. 5h bergauf, mehr als 7000 Treppenstufen. Es war zwar teilweise echt hart, aber ganz oben angekommen zu sein und alles per Fuss geschafft zu haben, war einfach ein atemberaumendes Gefühl. Der Aufstieg war dabei keinesfalls langweilig. Es gab 1800 Schriften auf Steinen zu lesen. Weiterhin gab es 22 Tempel zu entdecken und 19 Tore zu durchqueren. Das führt dazu, dass das nicht einfach nur eine langweile Tour bergauf war. Nein, an jeder Ecke gab es wunderbares zu entdecken.   

 

Das Mid-heaven Gate war erreicht. Dann ging es an die 2. Hälfte.

Was mich echt beeindruckt hat, dass man nicht nur junge Menschen den Berg erklimmen sieht. Nein, auch richtig alte Menschen, die sich davon erhoffen, länger leben zu können, wie auch kleine und Kleinstkinder. Man sagt, wer den Berg von Fuss auf besteigt, lebt 100 Jahre.

Wir dachte, wenn wir das Tor zum Himmel erreichen, sind wir ganz oben. Als wir dann das Tor zum Himmel nach 5 ½ h erreicht hatten, erklärte man uns, dass wir jetzt noch 1 h laufen müssten, um ganz oben anzukommen. Das war doch mal eine gute Nachricht...NICHT. Unsere Beine brauchten erstmal ein bisschen Zeit, sich zu erholen und nach einer halben Stunde pausieren machten wir uns auf, um nun auch noch das letzte Stück zu bewältigen. Und das war es definitiv Wert.

Runter ging es dann bis zur Hälfte mit der Seilbahn und die andere Hälfe liefen wir nochmals zu Fuss. Und das war keinesfalls Erholung. Nach einer gewissen Anzahl an Treppenstufen finde ich es schlimmer, bergab zu laufen als bergauf. Aber nach ungefähr 2 ½ Stunden war auch der Abstieg geschafft.  

Wir suchten uns im Anschluss ein nettes Restaurant, aßen noch regionale Spezialitäten und Simo machte kurz einen Powernap, eh dann 19:50 Uhr unser Nachtzug zurück nach Suzhou ging.

Das war echt eine wahnsinns Erfahrung und ich bin sehr  froh, dass ich das mitgemacht habe. 

Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen!

Sandy

Wochenendtrip Beijing

15Juni2014

Letztes Wochenende (07.-09.06.)stand Peking auf dem Plan. Samstag früh ging es mit dem Highspeed Train in die Hauptstadt Chinas. Nach nur 5h Fahrzeit bin ich am Pekinger Bahnhof angekommen und schnappte mir ein Taxi Richtung Hostel. Meine Unterkunft befand und ich entschied mich für die traditionelle Art, zu wohnen...in einem Hutong. Hutongs sind die traditionellen Gassenviertel von Beijing und besitzt eine ganz spezielle Atmosphäre. Die Hutongs sind nahezu labyrinthisch rundum das Stadtzentrum angelegt. Und na klar verirrte ich mich. Zum Glück konnte ich mich mit Durchfragen und einigen Telefonaten mit meinem Hostel doch mein Unterkunft finden. Die Eingänge der Hutongs (auch Siheyuan-Wohnhäuser genannt) führen in einen dachlosen Innenhof. Hier spielt sich das gemeinsame Leben der Bewohner des Wohnblocks ab. Nach kurzem Frischmachen traf ich mich mit Florin und ihrem Freund. Wir machten eine Hutongtour.

   

Natürlich durfte das Peking-Ente Essen nicht fehlen. Es war super lecker und einfach nicht mit der Peking Ente, die man in Deutschland bekommt, zu vergleichen. Man bekommt kleine Pfannkuchen, belegt die Pfannkuchen mit Lauchzwiebel und dem Fleisch, welches man zuvor in eine Sauce tunkt. Dann wird es zusammengerollten und verzehrt. Die Haut der Ente wird in gleichmäßige Rauten geschnitten und auf einem extra Teller serviert. Sie wird in Zucker und dann in so eine Art Knoblauchdipp getunkt und dann gegessen. Traumhaft lecker!!!

Danach ging es zur Barstreet an den Hou Hai See. Das war wirklich super und man fühlte sich eigentlich nicht so, als ob man in Peking wäre.

 

Sonntag stand dann eine geführte Tour zur großen Mauer an. Über eine Länge von 8850 Kilometer zieht sich die Chinesische Mauer durch China und entstand als Grenzbefestigung des chinesischen Kaiserreiches, um sich vor räuberischen Völkern und Feinden zu schützen. Ich entschied mich, mir den Teil Mutianyu, 90 km nordöstlich von Peking, anzuschauen. Dieser Abschnitt wurde ursprünglich Mitte des 6. Jahrhunderts während der Nördlichen Qi-Dynastie gebaut, was man jedoch heute sieht, stammt aus der Ming-Zeit. Fertigstellung: 1569. Ich wurde direkt vom Hostel abgeholt, bekam noch ein sehr leckeres Lunchpaket in die Handgedrückt und los ging die Fahrt. Wir hatten einen kleinen Bus mit 20 Plätzen. Alle davon waren voll und 7 davon waren Deutsche. Das Wetter war perfekt, die Sicht war großartig und nach 2h Fahrt sind wir angekommen. Das coole bei dem Teil der Mauer: du hast einen Sessellift, der dich hoch bringt und eine Sommerrodelbahn, mit der du runter kommst. Das ermöglichte uns, 3h direkt auf der Mauer verbringen zu können. Und das kostete einigen an Anstrengung. Manche Abschnitte waren so verdammt steil…seht einfach selbst. Was noch gut ist, dass dieser Teil der Mauer zwar relativ restauriert ist, aber wir (eine andere Deutsche und ich) waren abenteuerlustig genug, um einfach mal den unrestaurierten und relativ ungesicherten Teil zu besteigen. Und es hat sich echt gelohnt.

 

Um 1 war dann Treff unten in einem Restaurant, wo wir Mittagessen konnten und dann ging es zurück. Um 5 war ich wieder im Hostel. Abends traf ich mich dann mit Daniel. Endlich mal jemand aus der Heimat. Das tat echt gut. Wir sind mit der U-Bahn zum Tian'anmen-Platz (Platz des Himmlischen Friedens) gefahren, der Platz vor der verbotenen Stadt, mit einer Fläche von 40ha ist er der größte öffentliche Platz der Welt. Danach ging es zur Barstreet an den See, wo wir den Abend bei einem guten Essen ausklingen ließen.

Montag stand theoretisch die verbotene Stadt auf meinem Plan. Hätte ich mal vorher mehr informiert, wäre ich nicht so geschockt gewesen, dass die Verbotene Stadt montags geschlossen hat. Eine Alternative musste her und ich entschied mich für den Sommer Palast am Kunming See. Er zählt zu den Höhepunkten der chinesischen Gartenkunst, obwohl er mehrfach zerstört und wieder neu errichtet werden musste. Er ist heute ein absoluter Besuchermagnet in Peking.

 

Um 5 abends ging es wieder zurück nach Suzhou.

Liebe Grüße

Sandy  

„Was oben im Himmelreich, ist unten Suzhou und Hangzhou“

15Juni2014

Es ist schon wieder eine Weile her, dass ich was von meinen Erlebnissen erzählt habe. Das hole ich nun nach. Die Stadt Hangzhou ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang und hat über acht Millionen Einwohner. Der berühmte Westsee von Hangzhou ist sogar auf der Rückseite des 1 Yuan-Scheins abgebildet und ist mit seiner Landschaft um den See Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Vom 31.5. zum 02.06. machten sich Florin, Markus und ich auf nach Hangzhou mit der Hoffnung im Gepäck, ein paar schoene entspannte Tage mit viel frischer Luft zu haben. Am 31.5. um die Mittagszeit war Ankunft im Hotel. Das Hotel war an sich ganz in Ordnung, die Lage war auch okay, nur die Verständigung mit dem Personal war sehr schwierig. Keiner konnte Englisch. Florin und ich hatten ein Doppelzimmer unterm Dach. Das Beste war eigentlich das Shampoo, was wir vom Hotel bekommen hatten. Das war echt mal richtig gut :D

Nach dem Check in sind wir gleich Richtung Westsee. Der Westsee ist neben den Teeplantagen mit das Haupthighlight, was diese Stadt zu bieten hat. Wir liefen ein wenig um den See und machten eine Bootstour zur Mitte des Sees mit. Um genauer zu sagen 2. Bei der ersten stellte sich heraus, dass wir nicht bis zur Mitte des Sees gefahren werden und da abgeladen werden sondern wir fuhren nur nahe heran und wieder zurück. Die Verständigungsprobleme waren schuld. War aber trotzdem auch schön. Das ermöglichte uns wenigstens noch ein 2.Mal mit dem Boot zu fahren:D Unser Ziel: die Insel in der Mitte des Sees, welche „kleine Yingzhou“ genannt wird und besteht vor allem aus großen Teichen und Zickzackbrücken.

Zurück am Festland genehmigten wir uns dann ein viel zu ueberteuertes Eis (umgerechnet knapp 5 Euro fuer 2 Kugeln und bissl Waffel drum herum...aber was solls). Abends besuchten wir einen Nachtmarkt, auf dem man echt fast alles bekommen konnte. Wahnsinnig gut aussehende Leckereien, gepresster Osaft, Faketaschen, Schuhe, Klamotten, Haarschmuck... es war alles dabei auf extrem engen Raum. Aber die Atmosphäre war irgendwie cool.

Dann gingen wir nochmal Richtung Altstadt Einkaufsstrasse. Doch leider hielt das Wetter nicht durch und es fing stark an zu Regnen. Und wenn es einmal regnet und man braucht dann ein Taxi...Das könnte zum Problem werden. Ist es bei uns auch :D Irgendwann sind wir dann aber doch im Hotel angekommen.

Am nächsten Tag schien zu Beginn die Sonne und es war herrlich warm. Wir entschieden uns also Richtung Teeplantagen zu gehen und im Teedorf ein wenig Zeit zu verbringen. Das war der Plan. Wir schafften es sogar noch einige Meter im Tee Village und dann setzte  aber der Regen ein. Und das ziemlich stark. Wir überlegten hin und her, was wir machen sollten, denn Hangzhou hält jetzt nicht so viele Indoor Alternativen bereit. Wir entschieden uns die Teeplantagen auf den nächsten Tag zu verschieben und gingen zu der „Pagode der sechs Harmonien“ am Westsee. Das war auch trotz des Wetters eine sehr gute Entscheidung und ermöglichte uns eine sehr schöne Aussicht auf die im Nebel liegende Landschaft um den See.

Danach gingen wir zurueck zum Hotel. Wir trockneten unsere Schuhe und uns selbst und warteten, bis der Regen aufhörte. Wir wollten abends in ein Restaurant gehen, was in Reiseführern empfohlen wurde (das Green Tea), nur da Standen sie fast bis auf die Strasse. Wir entschieden uns daher für einen Thailänder am Westsee (Banana Leaf). Es war sehr lecker und singendes Personal inklusive. Danach schauten wir uns mehr oder weniger interessiert die Wassershow auf dem See an (die ist echt fast überall gleich und hat man meine gesehen, hat man alle gesehen :D). Wir liesen den Abend mit Cocktails am See ausklingen.

Montag, der 02.06., war bei uns Feiertag und wir konnten einen weiteren Tag in Hangzhou verbringen. An diesem spielte uns die Wettervorhersage direkt in die Karten und wir konnten die Teeplantage erneut in Angriff nehmen. Die Bilder geben am besten den Ausflug wieder.

Nach ein bisschen wandern auf den Plantagen probierten wir natürlich dann auch den dort angebauten Drachenbrunnentee.

Wir schafften es sogar noch an dem Tag, uns das Tempelkloster Lingyin Si mit dem Berg Feilai Feng anzuschauen. Besonders schön waren die in die Felsen gehauenen Buddhas (der lachende Dickbauchbuddha war der beste) und man hatte eine super Aussicht auf den Westsee und die Skyline von Hangzhou.

Um 7 rum ging dann unser Zug zurück nach Suzhou.Das war echt ein geniales Wochenende...

Liebe Grüsse und bis bald!

Sandy

Buy 2 get 1

30Mai2014

Hallo an Alle! Eine weitere Woche ist fast rum. Family day letztens Samstag ist wetterbedingt leider ausgefallen. Es hatte sich fuer den Tag Regen angekündigt und daher hat man sich dazu entschieden, das Fest zu verschieben. Nur blöd, dass das Wetter dann doch recht gut war und der Tag eigentlich perfekt fuer einen Family Day gewesen wäre. Naja nun wurde er auf den 28. Juni verschoben. Der Tag wird sicher ganz toll, ne Tobi? :D

Das letzte Wochenende verbrachten wir teils in Suzhou, teils in Shanghai. Freitag nach der Arbeit ging es erstmal ab zum Karaoke. Ein sehr sehr gelungener Abend, den so schnell keiner von uns vergessen wird. Samstag brauchten wir dann alle erstmal einwenig Zeit, um uns zu erholen. Mittags kehrte ich bei Florin im Appartement ein und wir kochten erstmal Spagetti mit Pesto von Barilla. Traumhaft sag ich euch. Dann nahmen wir uns die grösste Pagode in In der Provinz Jiangsu vor, welche gluecklicherweise in Suzhou zu finden ist. Im Lonely Planet Reisefuehrer von China konnte man lesen, dass man eine gute Sicht auf das im Dunst liegende Suzhou hat ^^. Es war zwar ein wenig disig, doch ich glaube, dass wir einen sehr guten Tag erwischt hatten. In dem danebenliegenden Garten goennten wir uns noch einen Tee und ausklingen lassen haben wir den Abend im Blue Marlin.

 

Sonntag ging es dann zur Anprobe unserer Business-Kostüme nach Shanghai. Vorher klapperten wir noch kurz den Touristen Hotspot schlechthin ab, den Garden of Contentment (Yugarden), wo einfach zu viele Menschenmassen waren.

Da hat man mal wieder gemerkt: ja man ist in China und hier gibt es sehr viele Menschen. Bei über 30 Grad sparten wir uns eine intensivere Erkundung, machten schnell ein paar Fotos und gingen weiter zum Schneider. Leider musste noch viel geändert werden und wir konnten unsere Sachen noch nicht mitnehmen. Die haben es mit figurbetont ziemlich wörtlich genommen und ich habe einfach Angst, das nach 2 Wochen back in Germany alles nicht mehr passt :D Nach dem Schneider verschlug es uns in die Tian Zi Fang. Das war dann eher unser Ding. Kleine romantische Gassen, Souvenirshops, kleine Restaurants, verspielte Häuser...Wir mussten uns einfach irgendwo niederlassen und genehmigten uns Mojito und ein Paulaner zu utopischen Preisen. Ein Paulaner (0,5 l) gabs für umgerechnet knapp 10 Euro. Aber was solls. Man gönnt sich ja sonst nix :D Nach weiterem durch die Gassen schlaendern entdeckten wir ein ziemlich interessantes Verkaufsmodell: Beer: Buy to get one...Ob das wohl funktioniert? Weiteres Highlight der Tian Zi Fang war der Besuch des „more than toilets“. Gemütlich auf einem Klo sitzen und aus einem Mini-Pissoir einen Drink schlürfen...Das ist doch mal was.

Das kommende lange Wochenende (wir haben nächsten Montag Feiertag) gehts mit Markus und Florin nach Hangzhou einer der bekanntesten Städte in China, welche berühmt ist für ihre fantastische Natur und Kultur. Besonders auf die die Radtour rundum den West Lake freuen wir uns.

Bis bald und Liebe Gruesse an alle Daheimgebliebenen :D

Eure Sandy 

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